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Mit FreiPass über den Hilferenpass!

Bei angenehmsten Temperaturen treffen sich die TeilnehmerInnen am Sonntagmorgen am Bahnhof Entlebuch. Nach kurzer Beratung wird entschieden, dass wir in Anbetracht der frühen Stunde am Anfang doch auf der Hauptstrasse nach Schüpfheim fahren, um möglichst schnell ins Herz des Biosphärenreservats vorzustossen. Die erste Steigung nach Flühli verläuft problemlos, und schon sind wir mitten im schönsten Passfahrgefühl ohne motorisierten Störfaktor:


Die kurze, flache Schiebestrecke auf der Passhöhe gibt uns einen anschaulichen Eindruck vom Feuchtigkeitsgehalt der Moorlandschaft:

Abhilfe schafft ein Naturbad:

Auf der Abfahrt hat der Tourenleiter beim Rekognoszieren übersehen, dass es eine Abzweigung nach links gibt, welche den TeilnehmerInnen einen guten Kilometer stark befahrene Kantonsstrasse ersparen würde. Damit nicht genug: auch vor Schangnau gibt es eine Abzweigung, wiederum nach links (ist der Tourenleiter eigentlich auf diesem Auge blind?!?), welche direkt ins Tal von Kemmeriboden abzweigt. Zur Kompensation für erlittenes Ungemach werden die Getränke des Mittagessens, welches allgemein gelobt wird, vom Tourenleiter übernommen; das Spesenreglement von FreiPass erwähnt ausdrücklich, dass solcher Schadenersatz nicht abgerechnet werden kann.


Geri lässt sich von der im Tourenbeschrieb ausgesprochenen Warnung, nicht schon hier dem Zauber der Emmentaler Merängge zu verfallen, nicht beirren:


Es sind keine Früh- oder Spätfolgen bekannt geworden.

Hinter Kemmeriboden Bad beginnt das berüchtigte pièce de resistance, das Hinaufwürgen unserer geliebten Drahtesel über Steinbrocken, welche heute zu allem Ungemach auch noch feucht sind:


Aber auch das hat ein Ende, es folgt die angenehme Naturstrasse und das letzte Steilstück hinauf zur Wääli, dann die Genussfahrt hinüber zum Jägerstübli:


Der einsetzende Nieselregen kann das Vergnügen nicht trüben. Im Jägerstübli gemütliches Zusammensitzen, und Geri freut sich, dass er seine erste Merängge schon unten im Tal genossen hat, hier oben sind sie nämlich leider weniger gut.

Rassige Abfahrt nach Habkern, wo sich der Kassier von FreiPass tatsächlich verabschiedet, um noch mehr Höhenmeter zu sammeln (über Beatenberg/Sigriswil nach Thun). Die anderen verlängern die Schussfahrt nach Interlaken, wo wir schlauerweise zum Ostbahnhof fahren, da wir dann die ersten sind, welche die Velos verladen können. Die Fahrt durch Interlaken ist nach der Ruhe auf dem Hilferenpass und der Lombachalp ein eigentlicher Kulturschock, und der Zug wird bis Bern rammelvoll sein. Wir blicken auf einen schönen Tag zurück, eindrückliche Passfahrten mit dem Velo sind auch am Wochenende möglich, vorerst auf Nebenstrassen, bald hoffentlich auch auf den bekannten Namen.


Simon Bischof, Präsident Verein FreiPass (Bericht und Bilder)