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Aktuelles Archiv/Fotos Kunkelspass 2011
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Mit FreiPass ins Calfeisental und über den Kunkelspass!

Am sonnigen Samstag, 19. Juni, schwangen wir uns in Bad Ragaz in den Sattel. Das Ziel Vättis erreichten nur sieben von uns mit dem Velo, Elisabeth stieg in Pfäfers aufs Postauto um.
Diagnose: Kettenriss! Da nützt auch ein Ersatzschlauch nichts. Im Hotel Calanda genossen wir nach einem Bummel durchs Dorf das feine Nachtessen, übernachteten und fuhren (sieben mit dem Velo, eine mit dem Postauto) frisch gestärkt hoch zur Staumauer Gigerwald. Flach gings weiter dem Stausee entlang, Gebirgsflora in voller Blüte und den Blick auf steile Bergwände geniessend,  zur weitherum bekannten Walsersiedlung St. Martin.










Romantischer Weg zum Kunkels-Pass
Walsersiedlung St. Martin









Staumauer Gigerwald
Stausee Gigerwald
Einige Espressi, Totenbeinli und Fotos später und nach der ungewollten Verabschiedung der Tourenleiterin Elisabeth (die Tränen werden tapfer unterdrückt) übernimmt Simon die Verantwortung.
Die Abfahrt nach Vättis ist rassig, der darauffolgende Auffahrt auf den Kunkelspass nur am Schluss etwas ruppig, aber herrlich dank der motorfahrzeugfreien Strecke ab Kantonsgrenze St. Gallen / Graubünden. Auf der Passhöhe folgt die verdiente Portion Älplermageronen mit Apfelwein und einem Dessert.










Kunkelspass

Brunnen-Parade auf der Passhöhe

Die Abfahrt hinunter nach Tamins ist abenteuerlich steil, verläuft aber ohne Zwischenfälle, entgegen den Erwartungen muss nicht gestossen werden. Etwas leid tut einem die Pfadigruppe, die mit riesigem Gepäck hinauftippelt. Von Tamins nach Chur folgen wir dem ausgeschilderten Veloweg, am Bahnhof Chur sorgt nur noch das undicht verschlossene Honigglas - selbstverständlich haben wir in Vättis lokal hergestellte Produkte gekauft! - in einer Velotasche für klebrigen Ärger.

Alles in allem eine sehr gelungene und nachahmenswerte Velotour! Herzlichen Dank an Elisabeth für die Organisation. Übrigens musste die „fristlos entlassene“ Tourenleiterin nicht Trübsal blasen. Sie nutzte den Shuttlebus auf die Alp Sardona zuhinterst im Tal, mischte sich unter die etwa 350 Jubiläumsgäste und genoss Alpsegnung, Alphornklänge, Jodellieder und Festwirtschaft.


Elisabeth Müller und Simon Bischof (Bericht und Bilder)