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Lärmige und ruhige Freizeitaktivitäten:
FreiPass – Ein Beitrag zur Entflechtung



Ausgangslage

Wir leben in einer übersättigten und reizüberfluteten Welt.

Dies gilt insbesondere für jene, die sich dem Berufsalltag stellen müssen; ihre Arbeits- und Lebensbedingungen sind hektischer geworden. Anderseits nimmt die Zahl der noch aktiven Rentnerinnen und Rentner zu.

Das Bedürfnis nach Entspannung ohne Hektik, nach Regeneration in ruhigem und besinnlichen Rahmen, vorzugsweise in naturnahem Umfeld, nimmt für einen grossen Teil der erwähnten Bevölkerungskreise zu. Dies äusserst sich u.a. darin, dass sich das Angebot des sanften Tourismus zunehmender Beliebtheit erfreut.

FreiPass möchte mit der Idee, Pässe im Turnus von Motorfahrzeugen frei zu halten, das Angebot des sanften Tourismus um eine zusätzliche Facette bereichern.

Widerstände

Die „Ferienreise“ mit dem eigenen Auto wird zunehmend als Überwindung der Distanz von A nach B empfunden; der Genuss- und Freiheits-Anteil wird mit den hohen Verkehrsdichten laufend geringer. Einzig Motorradfahrten werden noch als Genussfahrten geplant und wahrgenommen.

Die starke Banalisierung des automobilen Ferienreiseverkehrs hat leider noch kaum Auswirkungen auf die Gestaltung unserer Freizeitmobilität: Die „freie Fahrt“ geniesst noch auf fast allen Planungs- und Entscheidungsstufen höchste Priorität. Dies wird besonders augenfällig, wenn man versucht, den Motorfahrzeugverkehr über Alpen- und andere Pässe für einige (Tages)-Stunden zu sperren: Eine solche Bewilligung wird äusserst restriktiv und meist nur für Grossanlässe erteilt (Tour de Suisse, Alpin Marathon und dergleichen).

FreiPass möchte – in Kooperation mit Gleichgesinnten – dazu beitragen, dass es für alle Betroffenen lohnend sein kann, andere Mobilitätsbedürfnisse nicht nur zu erkennen, sondern auch als Nachfrage zu verstehen und ernst zu nehmen. Es gilt, nicht nur bei den Planungs- und Entscheidungsträgern einen Bewusstseinswandel einzuleiten.

Fernziel

Im Rotationsprinzip festgelegte motorfahrzeugfreie Pässe und/oder Regionen werden von der Öffentlichkeit mit derselben Selbstverständlichkeit akzeptiert wie z.B. rauchfreie Zonen oder Ruheabteile in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Eine transparent vermittelte Nutzungsentflechtung, welche im Gegenzug die Sperrung obiger Zonen für Velofahrende durchaus beinhalten könnte, würde wohl von breiten Kreisen als sinnvoll betrachtet und von den direkt Betroffenen als gewinnbringend akzeptiert.

Umsetzungsmodell

FreiPass hat sich für den pragmatischen Weg der „kleinen Schritte“ entschieden.